Psychische Gefährdungsbeurteilung

Die psychische Gefährdungsanalyse hat der Gesetzgeber Ende 2013 allen Arbeitgebern ins Pflichtenheft geschrieben.

Die Änderung des § 5 des Arbeitsschutzgesetztes im Jahr 2013 verdeutlicht, dass das eine Trennung von physischen und psychischen Belastungsfaktoren im ganzheitlichen Arbeitsschutz nicht möglich ist. Daher müssen die psychischen Belastungen ebenfalls im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung erfasst werden. Die aus der Beurteilung resultierenden (Schutz-)Maßnahmen betreffen ausschließlich Gefährdungen für die physische oder die psychische Gesundheit der Beschäftigten durch die Arbeit. Andere Beeinträchtigungen z.B. durch das private Umfeld liegen außerhalb des Schutzzwecks des Arbeitsschutzgesetzes.

Der Gesetzgeber sagt :

„Die Arbeit ist so zu gestalten, daß eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird“ §4, Nr.1 ArbSchG

„Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.“§5 (1) ArbSchG

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Erfassung psychischer Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung

Bei der Ermittlung und Beurteilung von (psychischen) Gefährdungen sollte der Arbeitgeber Prioritäten setzten und die Arbeitnehmer aktiv einbeziehen. Dennoch soll keine Einzelfallbetrachtung erfolgen, sondern Gefährdungen sollen ermittelt und beurteilt werden, die alle Arbeitnehmer eines Arbeitsplatzes betreffen können. So stellt der Arbeitgeber sicher, dass nicht die Beanspruchung und das Empfinden jedes Einzelnen überprüft werden, sondern die psychischen Belastungen, die für jeden Mitarbeiter aufgrund der betrieblichen Organisations- oder auch Kommunikationsstrukturen vorhanden sein können. Am sinnvollsten ist es, wenn man sich vorstellt, dass der zu betrachtenden Arbeit noch kein Arbeitnehmer zugeordnet ist.

Die zu untersuchenden Arbeitsbedingungen und die daraus möglicherweise resultierenden Gesundheitsgefährdungen durch psychische Belastungsfaktoren können je nach Branche, Betrieb, Arbeitsplatz und Art der Tätigkeit sehr unterschiedlich sein.

Die Erfassung der psychischen Belastungsfaktoren sollte im speziellen auf folgenden Schwerpunkten basieren:

  • Arbeitsinhalt und Arbeitsaufgabe (etwa Vollständigkeit der Aufgabe, Handlungsspielraum, Abwechslungsreichtum, Information/Informationsangebot, Verantwortung, Qualifikation, emotionale Inanspruchnahme)
  • Arbeitsorganisation (Arbeitszeit, Arbeitsablauf, Kommunikation/Kooperation)
  • Erkennbare soziale Faktoren (Kollegen, Vorgesetzte)
  • Arbeitsumgebung (physikalische und chemische Faktoren, Arbeitsplatz und Informationsgestaltung, Arbeitsmittel)